Grußworte des Bürgermeisters Stefan Hundt zum Jahreswechsel
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, der Jahreswechsel ist privat wie beruflich immer ein guter Zeitpunkt zurückzuschauen, aber auch den Versuch zu unternehmen, die Zukunft zu planen. Die meisten können zufrieden feststellen : Die Wirtschaftskrise haben wir gut gemeistert. Viele Betriebe sind mit der Auftragslage zufrieden und der Handel hatte auch überwiegend gute Umsätze. Das ist wichtig für uns, und die Kenntnis der guten Rahmenbedingungen gibt uns auch eine gewisse Sicherheit und Zufriedenheit zum Jahreswechsel. Gleichzeitig werden wir in unserem Lebensumfeld immer deutlicher von den gesellschaftlichen Veränderungen getroffen. Zurückgehende Geburtenzahlen machen sich in den Kindergärten und Schulen bemerkbar. Schulschließungen waren deshalb auch in Lennestadt unumgänglich. Diese Entscheidungen sind die ersten deutlichen Zeichen dafür, dass wir uns schon lange in einer starken gesellschaftlichen Veränderung befinden. Die Konsequenzen werden auch finanziell in den öffentlichen Haushalten spürbar und fordern ihren Tribut in teils unangenehmen Finanzentscheidungen für uns alle. Aber es ist wichtig, handlungsfähig zu bleiben und wichtig, dass wir unsere Stadtentwicklung selbst entscheiden und nicht nach den Vorgaben der Staatsaufsicht handeln müssen. Die Konsequenzen der gesellschaftlichen Veränderungen sind auch im Miteinander zu spüren. Während der Anteil der „Jüngeren“ kleiner wird, wird es auch in Lennestadt immer mehr ältere Mitmenschen geben. Um hier insgesamt eine Zufriedenheit zu erhalten sind alle Gruppen der Bevölkerung und alle Wirtschaftsgruppen gefordert nicht auf die Reaktionen des Staates zu warten. Im Kleinen und Großen können wir kommunal auch ganz still oder laut ganz viel selbst erledigen. Das funktionierte in Lennestadt bisher sehr gut und soll auch unser Rezept für die Zukunft bleiben. Auf andere zu warten, ist insbesondere in diesem Zusammenhang ein schlechter Ratschlag, zumal das große ehrenamtliche Engagement in unseren Vereinen und Organisationen vielfach auch hohe regionale Anerkennung findet. Die Marschroute der Politik sollte parallel dazu sein, die städtebauliche Entwicklung der vergangenen Jahre fortzusetzen. Ein attraktives Wohnumfeld, vielfältige Kultur und Sportangebote und stabile Wirtschaftsbedingungen schaffen Zufriedenheit - ein wesentlicher Baustein für eine lebenswerte Zukunft. Wir sind auf einem guten Weg. Ihnen allen wünsche ich ein GUTES NEUES JAHR. |








